Ein Schwarm handtellergroßer Leuchtdrohnen startet von einer schwimmenden Plattform und zeichnet Figuren in die Nacht. Spiel selbst: Drohnenanzahl umschalten, Formation wählen — oder oben rechts eigene Buchstaben und Zahlen fliegen lassen.
Die großen Drohnenshows mit hunderten Fluggeräten kosten ab 4.000 € aufwärts — das bucht kein Brautpaar und kein Dorfverein. Meine Idee dreht das um: statt hundert großen Drohnen hoch am Himmel fliegen 10 bis 50 winzige Leuchtdrohnen (29 Gramm — leichter als ein Ei!) eine choreografierte Show direkt über der Wasseroberfläche. Nah am Publikum, doppelt schön durch die Spiegelung, und zu einem Preis, der für private Feiern funktioniert.
Du hast es oben vermutlich selbst gemerkt: Je mehr Drohnen, desto feiner das Bild. 10 Stück reichen für Herzen und Figuren, ab 40–50 werden auch Initialen und Zahlen sauber lesbar — genau so planen wir die Ausbaustufen.
Die komplette Technik ist Open Source — vom Show-Design in Blender über die Schwarm-Steuerung (Skybrush) bis zur Drohnen-Firmware (Crazyflie). Genau mein Revier.
Drohnenschwärme im Freien brauchen eine Betriebsgenehmigung der Austro Control — Papierkram, der kleine Shows unwirtschaftlich macht. Der Kniff: Die Show fliegt in einem allseitig geschlossenen Netzkäfig auf einer Ponton-Plattform, verankert ein Stück vorm Ufer. Rechtlich ist das wie ein Gebäude — kein offener Luftraum. Und weil das Netz schwarz und feinmaschig ist, sieht das Publikum in der Dunkelheit nur eines: schwebende Lichter über dem See. (In der Simulation oben ist der Käfig ganz schwach angedeutet — in echt sieht man ihn noch weniger.)
Eine 29-Gramm-Drohne hat im schlimmsten Fall weniger Aufprallenergie als ein fallender Apfel. Und selbst die bleibt im Käfig. Publikum steht am Ufer — dazwischen liegt Wasser.
Jedes Licht spiegelt sich auf der Wasseroberfläche. Dieselbe Show wirkt über Wasser doppelt so groß wie in einem Saal — bei Windstille wie gemalt.
Positionierung, Choreografie und Steuerung sitzen komplett auf der Plattform und fahren mit ihr mit. Open-Source-Stack, selbst gehostet, kein Cloud-Zwang — Aufbau in unter einer Stunde.
Selbstgebaute Fotobox läuft durchgehend — digitale Fotos inklusive, Ausdrucke auf Wunsch. Das Brot-und-Butter-Angebot, das jede Feier brauchen kann.
Licht aus am Ufer, Musik an: Fünf Minuten lang formen die Drohnen Herzen, die Initialen des Paares, ein Feuerwerk aus Licht — lautlos, funkenfrei, und der See spiegelt mit.
Das Paar stellt sich ans Ufer, die Drohnen malen hinter ihnen eine leuchtende Figur in die Luft, die Kamera belichtet lang — ein Foto, das es so von keiner anderen Hochzeit gibt. Ausdruck sofort aus der Fotobox.
Als erster Event-Ort böte sich ein See bei Bartholomäberg im Montafon an — dunkles, ruhiges Wasser, Berge rundum, keine Straßenbeleuchtung am Ufer, Gastronomie und Wiese direkt daneben. Genau die Kulisse, in der eine Lichtshow über dem Wasser am stärksten wirkt. Das Konzept selbst bleibt mobil: Es funktioniert an jedem ruhigen Gewässer — und indoor sowieso.
Gestartet wird trotzdem klein: erst die Technik im Trockenen, dann der Käfig, dann das Wasser.
Zwei, drei Drohnen plus Positionierungssystem, Show-Pipeline von Blender bis zum fliegenden Schwarm komplett aufbauen — im Saal, ganz ohne Behörden. Erst wenn die Software sitzt, wird aufgestockt.
Invest ≈ 1.500 €Netzkäfig bauen (erst an Land, dann auf gemieteter oder selbstgebauter Schwimmplattform), Schwarm auf 10+ Drohnen erweitern, an einem windstillen Abend das Demo-Video mit Seespiegelung drehen — das wichtigste Verkaufsargument.
Invest ≈ 5.000–7.000 € (Drohnen + Plattform)Fotobox + Show + Lightpainting als buchbares Paket für Hochzeiten und Feste am See — zu einem Preis um 1.250 €, den sich private Feiern leisten können. Später: mobil in andere Locations, und mit Genehmigung irgendwann der freie Flug überm See.
Break-even nach ≈ 5–6 Feiern